Satzung des

Schützenverein „Tell“ Ronshausen

 

 

§ 1

Name und Sitz des Vereins

 

Der am 8. August 1929 gegndete Kleinkaliber-Sctzenverein Tell“ Ronshausen

führt nach seiner Wiedererrichtung am 4. August 1951 den Namen

 

SCHÜTZENVEREIN „TELL“ RONSHAUSEN.

 

Er soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Rotenburg/F eingetragen werden und hat seinen Sitz in Ronshausen.

 

§ 2

Zweck des Vereins

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeintzige Zwecke im Sinne der Gemeintzigskeitsverordnung vom 24. Dez. 1953 und zwar insbesondere durch Pflege und Ausübung des Schießsports, der Abhaltung von Veranstaltungen schießsportlicher Art sowie der Förderung der körperlichen und seelischen Gesundheit seiner Mitglieder, insbesondere der Jugend, durch Pflege der Leibesübungen und Kameradschaft.

 

Der Verein erstrebt keinen Gewinn. Etwaige Überschüsse rfen nur für die satzungsßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

Er ist Mitglied des Deutschen Schützenbundes, des Hessischen Schützenverbandes und des Landessportbundes Hessen, deren Satzung er anerkennt.

 

 

§ 3

Geschäftsjahr

 

Das Gescftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

 

§ 4

Mitgliedschaft

 

1.       Der Verein hat

a) aktive Mitglieder über 18 Jahre

b) jugendliche Mitglieder unter 18 Jahre c) Ehrenmitglieder

 

 

2.       Zur Aufnahme ist schriftliche Anmeldung erforderlich. Mitglied können alle Personen werden, die sich in geordneten Verhältnissen befinden und über einen guten Leumund verfügen. Über die endgültige Aufnahme entscheidet der Vorstand.

 

3.       Jedes neu aufgenommene Mitglied erhält eine Mitgliedskarte sowie auf Wunsch eine Satzung zum Selbstkostenpreis. Das neu aufgenommene Mitglied verpflichtet sich durch seine Beitrittserklärung, die Satzung des Vereins anzuerkennen und zu achten.

 

4.       Mitglieder, die sich um den Verein ganz besondere Verdienste erworben haben, können von der Hauptversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

 

 

§ 5

Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

Die Mitglieder haben freie oder erßigten Zutritt zu allen Vereinsveranstaltungen. Ausnahmen werden durch Vorstandsbeschluss von Fall zu Fall bestimmt.

 

Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Verein nach besten Kräften zu fördern, die festgesetzten Beiträge zu leisten und die von der Vereinsleitung zur Aufrecht- erhaltung des Schießbetriebes erlassenen Anordnungen zu beachten.

 

Mitglieder, die die Vereinsinteressen schädigen und trotz wiederholter Mahnung nicht davon ablassen, können aus dem Verein ausgeschlossen werden. Das gleiche gilt, wenn die Vereinsbeiträge nach Fälligkeit trotz Aufforderung nicht innerhalb einer Frist von einem Monat bezahlt werden.

Ehrenmitglieder genießen alle Rechte der ordentlichen Mitglieder. Jedes Mitglied über 18 Jahre besitzt Stimm- und Wahlrecht. Wählbar sind nur Mitglieder über 21

Jahre.

 

 

 

§ 6

Erlöschen der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod oder durch schriftliche Austrittserklärung auf den Schluss des Kalenderjahres mit einer Frist von einem Monat. Der Beitrag ist bis zum Erlöschen der Mitgliedschaft zu bezahlen.

Ein Vereinsmitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden (§ 5 Abs. 2). Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Das ausge- schlossene Mitglied ist berechtigt, in der nächsten Hauptversammlung Berufung ein- zulegen, die durch Beschluss endgültig entscheidet.

Ausgetretene und ausgeschlossene Mitglieder verlieren jedes Anrecht an den Verein und seine Einrichtungen. Sie haben die Mitgliedskarte abzugeben.

 

§ 7

Beiträge der Mitglieder

 

Jedes Vereinsmitglied bezahlt einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der Haupt- versammlung bestimmt wird.

Sämtliche Einnahmen des Vereins sind zur Erfüllung des Vereinszweckes (§ 2) zu verwenden.

 

 

 

§ 8

Leitung und Verwaltung

 

1. Der 1. oder der 2. Vorsitzende leitet die Vereinsgeschäfte und vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

 

2. Der Vorstand besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem

Schriftführer, dem Jugendleiter, dem 1. und 2. Schießmeister und 4 Beisitzern.

 

3. Der Vorstand wird von der Hauptversammlung auf jeweils 2 Jahre gewählt.

 

4. Die Durchführung der Vorstandswahl leitet ein aus der Mitte der Anwesenden ge- wählter Versammlungsleiter, der nicht dem bisherigen Vorstand angehörte. Die Wahl des 1. Vorsitzenden erfolgt geheim (schriftlich). Ergibt sich bei der Abstimmung Stimmengleichheit, findet unverzüglich ein neuer Wahlgang statt. Liegt auch hier wiederum Stimmengleichheit vor, entscheidet das Los.

 

5. Dem Vorstand obliegt es, die Veranstaltungen des Vereins festzulegen sowie Sonderkommissionen zur Erledigung bestimmter Angelegenheiten zu bestellen. Er entscheidet in allen in den Satzungen vorgesehenen Fällen. Die Sitzungen werden geleitet vom 1. Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung vom 2. Vor- sitzenden. Über die Sitzungen und Beschlüsse wird vom Schriftführer Protokoll geführt, das vom Sitzungsleiter gegenzuzeichnen ist.

 

6. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor einer Hauptversammlung aus, sei es durch Tod, Rücktritt oder dergleichen, so ist der Vorstand berechtigt, einen Ersatzmann zu wählen, der bis zu nächsten Hauptversammlung an die Stelle des Ausgeschiedenen tritt. Scheidet der 1. Vorsitzende aus, dann tritt an seine Stelle der 2. Vorsitzende.

Scheidet der 2.Vorsitzende aus, so wird er bis zu chsten Hauptversammlung durch den Schatzmeister vertreten.

 

 

 

§ 9

 

Die Hauptversammlung wählt auf die Dauer von 2 Jahren zwei Kassenprüfer. Sie haben vor dem Rechnungsabschluss eine ordentliche Kassenprüfung vorzu- nehmen und daber in der Hauptversammlung Bericht zu erstatten.

 

 

§ 10

 

Sämtliche Organe des Vereins üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. An kein Ver- einsmitglied rfen Gewinnanteile, Zuwendungen, unverhältnisßig hohe Ver- gütungen oder ähnliches bezahlt werden.

 

 

§ 11

 

Die Hauptversammlung muss in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres durch- geführt werden. Sie wird vom 1.Vorsitzenden und dem 2.Vorsitzenden einberufen. Die Einladung muss spätestens zwei Wochen vorher schriftlich unter Mitteilung der einzelnen Punkte der Tagesordnung erfolgen.

 

1. Die Tagesordnung soll folgende Punkte enthalten:

a) Bericht des Vorsitzenden und seiner Mitglieder über das abgelaufene Geschäftsjahr.

b) Entlastung des Vorsitzenden und seiner Mitarbeiter.

c) Wahl des Vorstandes und der Kassenprüfer.

d) Genehmigung des Haushaltsvoranschlages.

e) Entscheidung über Beschwerden gegen den Ausschluss eines Mit- gliedes.

f) Beschlussfassung über An- und Verkauf von Grundstücken.

g) Satzungsänderungen.

h) Verschiedenes.

 

2. Anträge zur Hauptversammlung können nur berücksichtigt werden, wenn sie mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich eingereicht werden.

 

3. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit nichts anderes bestimmt ist. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

 

4. Über jede Hauptversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

 

§ 12

 

1. Der Vorsitzende kann jederzeit eine außerordentliche Hauptversammlung mit einer

Frist von einer Woche einberufen.

 

2. Der Vorsitzende muss eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, wenn dies von mindestens 1/3 der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe des Grundes verlangt wird.

 

3. Der Vorsitzende muss eine Hauptversammlung einberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert.

 

  1. Die außerordentliche Hauptversammlung hat die gleichen Befugnisse wie die ordentliche Hauptversammlung

 

5. Für die Durchführung gelten die gleichen Bestimmungen wie in § 11.

 

 

 

§ 13

 

Zur Beschlussfassung über folgende Punkte ist die Mehrheit von ¾ der in der

Hauptversammlung erschienen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich:

 

1. Änderung der Satzung. Wird eine Satzungsbestimmung, welche eine Voraus- setzung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit behrt, geändert, neu einge- führt oder aufgehoben, so ist das zuständige Finanzamt zu benachrichtigen.

 

2. Ausschluss eines Mitgliedes.

 

3. Auflösung bzw. Verschmelzung des Vereins, wenn nicht mindestens 7 Mit- glieder sich entschließen ihn weiterzuführen. In diesem Falle kann der Verein nicht aufgelöst werden. Die Aufsung bzw. Verschmelzung des Vereins kann nur in einer Hauptversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung eine Beschlussfassung hierüber angekündigt sit.

 

4. Zur Änderung des Zwecks des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder er- forderlich. Die Zustimmung der nicht erschienen Mitglieder muss schriftlich erfolgen.

 

 

 

§ 14

 

Im Falle der Aufsung des Vereins ist dessen Vergen auf die örtliche Gemeinde- verwaltung zu übertragen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Dasselbe gilt bei Aufhebung des Vereins oder Wegfall des bisherigen Vereins- zweckes.

 

 

§ 15

Datenschutz

 

  1. Personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder werden im Verein gespeichert, übermittelt und verändert im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes.

 

2.  Jedes Mitglied hat das Recht auf

  • Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten,
  • Berichtigung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sind,
  • Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich weder       deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt,
  • Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die       Speicherung unzulässig war

 

3.  Dem Vorstand ist untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über ein Ausscheiden der Mitglieder des Vorstandes weiter. Der Vorstand ist jedoch berechtigt und verpflichtet, personenbezogene Daten an die übergeordneten Sportorganisationen weiterzugeben, soweit diese für die Verfolgung der Vereins- und Verbandsziele und für die Betreuung und Verwaltung der Mitglieder erforderlich sind.

 

4.  Der Verein unterwirft sich bezüglich der Überprüfungsrechte dem Datenschutz- beauftragten des Landesverbandes, der die Einhaltung des Datenschutzes im Verein kontrolliert, soweit der Verein keinen eigenen Datenschutzbeauftragen, der mindestens das 30. Lebensjahr vollendet haben muss und Kenntnisse des Datenschutzes haben muss, bestellt. Der Verein kann sich hierfür auch eines externen Datenschutzbeauftragten bedienen.

 

5.  Soweit ein Mitglied konkrete Bedenken hinsichtlich der für dieses Mitglied gespeicherten personenbezogenen Daten hat, hat er das Recht, sich an den Datenschutzbeauftragten zu wenden. Dieser hat die Pflicht, den Bedenken nachzugehen und dem Mitglied über die Feststellungen schriftlich zu berichten. Der Bericht ist per Einschreiben / Rückschein zu erteilen.

 

 

 

 

Ronshausen, den 24. August 2018

 

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Satzung Tell Ronshausen
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